Bücher- und Spielebasar in der Kardinal-Galen-Schule

MISBURG. Die Kardinal-Galen-Schule in Misburg lädt am Freitag, den 13. Februar 2026, von 12.00 bis 16.00 Uhr, zum diesjährigen Bücher- und Spielebasar ein.
Eine große Auswahl an gespendeten Kinderbüchern und Gesellschaftsspielen sind zu einem kleinen Preis erhältlich. Es werden auch Erstlesebücher in englischer und polnischer Sprache angeboten für Kinder im Alter von ca. 5 bis 10 Jahren.
Der Erlös kommt der Schulgemeinschaft zugute. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Wir freuen uns sehr auf viele Besucher. Daten kompakt: Bücher- und Spielebasar. Wann: 13. Februar 2026, 12.00-16.00 Uhr. Wo: Eingangshalle Kardinal-Galen-Grundschule Misburg, Zutritt über den Haupteingang. Veranstalter: Freundeskreis der Kardinal-Galen-Schule.



Stadt legt Waldzustandsbericht 2025 vor

HANNOVER. Der Wald ist für viele Hannoveranerinnen und Hannoveraner mehr als Naturraum – er ist Rückzugsort, Klimaschützer und Teil der Identität dieser Stadt. Umso aufmerksamer wird sein Zustand verfolgt. Der jetzt vorgelegte Waldzustandsbericht 2025 der Landeshauptstadt Hannover (LHH) zeigt ein differenziertes, insgesamt durchwachsenes Bild: Die vergangenen Jahre mit überdurchschnittlichen Temperaturen und zunehmender Trockenheit hinterlassen Spuren. Zugleich gibt es auch ermutigende Entwicklungen.
Das vergangene Jahr war erneut deutlich zu warm und – anders als die beiden Vorjahre – zu trocken. Zwar profitierten die Waldbäume noch von den niederschlagsreichen Wintern 2023 und 2024, die langanhaltende Frühjahrstrockenheit von Februar bis Juni wirkte sich jedoch spürbar auf ihre Vitalität aus. Entsprechend ist die mittlere Kronenverlichtung – dieser Wert gilt als zentraler Indikator für die Vitalität – aller Baumarten und Altersklassen leicht um 0,7 Prozentpunkte auf 37,7 Prozent gestiegen. Auch der Anteil stark geschädigter Bäume nahm geringfügig zu und liegt nun bei 7,9 Prozent.
Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist vor allem der Zustand einzelner Laubbaumarten, insbesondere der Hainbuche. Eine außergewöhnlich starke Fruchtbildung führte dazu, dass viele Bäume weniger Blattmasse ausgebildet haben. Es handelt sich um ein Phänomen, das zwar natürlich ist, die Kronen jedoch sichtbar licht erscheinen lässt.
Erholung bei der Buche – Hoffnung trotz hoher Belastung
Erfreulich sind dagegen die Ergebnisse für die Buche. Trotz weiterhin hoher Schäden bei älteren Beständen hat sich ihr Zustand verbessert: Die untersuchten Buchen trugen im Durchschnitt rund sechs Prozent mehr Laub als im Vorjahr. Der Anteil stark geschädigter Bäume ging deutlich von 16,9 auf 10,2 Prozent zurück. Diese Entwicklung zeigt, dass sich einzelne Baumarten bei günstigeren Wasserverhältnissen zumindest teilweise erholen können.
Ein entscheidender Faktor für den Zustand des Stadtwaldes ist das hohe Alter vieler Bäume. Rund 96 Prozent der untersuchten Waldbäume sind älter als 60 Jahre. Gerade alte Buchen und Eichen prägen das Bild des Stadtwaldes, sind jedoch weniger anpassungsfähig gegenüber Hitze, Trockenheit und anderen Stressfaktoren. Diese besondere Altersstruktur erklärt, warum der Stadtwald in Hannover insgesamt stärker unter Druck steht als viele Wälder im Umland.
Langfristige Pflege statt kurzfristiger Eingriffe
Seit 2021 führt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der LHH eine eigene Waldzustandserhebung durch, um den Gesundheitszustand des Stadtwaldes systematisch zu erfassen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für gezielte Maßnahmen zur Klimaanpassung.
Dazu gehören unter anderem die Förderung klimaangepasster, heimischer Baumarten, die gezielte Unterstützung der Naturverjüngung sowie der Rückbau überflüssiger Wege in der Eilenriede. Allein hier sollen insgesamt rund drei Kilometer Waldwege entsiegelt werden, um den Boden zu entlasten und das Wachstum der Gehölze zu fördern. Ergänzend arbeitet die Stadtverwaltung an einem Wassermanagementkonzept, das Regenwasser stärker im Wald hält und gezielt in die Eilenriede einleitet.
„Wir werden das Klima nicht auf lokaler Ebene verändern können“, sagt Fachbereichsleiter Justin Kirchhoff, „aber wir können und werden alles tun, um unseren Stadtwald widerstandsfähiger zu machen – mit Geduld, Fachwissen und langfristigem Engagement.“
Der vollständige Waldzustandsbericht 2025 ist im Internet abrufbar unter: www.hannover.de/stadtwälder. -O.Y.



Blumen zum Valentinstag

VGI/wochenspiegel-Aktion: Geschäftsleute schenken Freude

Der 14. Februar ist der Tag, an dem die romantische Zweisamkeit zelebriert wird. Am Valentinstag, der auf der ganzen Welt in unterschiedlicher Weise etabliert ist, bietet sich die schöne Gelegenheit, der oder dem Angebeteten zu sagen, dass man sie oder ihn liebt. Auf welche Weise man dies tut, spielt kaum eine Rolle. Jede kleine Überraschung, die von Herzen kommt, ist geeignet.
Um den Valentinstag haben sich weltweit schöne Bräuche entwickelt. In Japan zum Beispiel schenken die Frauen den Männern Schokolade. Einen Monat später, am White Day, erwarten sie als Gegengeschenk weiße Schokolade zurück. Seit dem Viktorianischen Zeitalter sind in England dekorative Grußkarten zum Valentinstag sehr beliebt. In Finnland gilt der Valentinstag als Tag der Freundschaft. Das chinesische Pendant zum Valentinstag heißt Qixi und fällt auf den siebten Tag des siebten Monats nach dem chinesischen Mondkalender. Einer Legende zufolge ist es der Abend, an dem der Hirtenjunge und das Webermädchen – zwei durch die Milchstraße getrennte Sterne – für eine Nacht zusammen kommen.
Hierzulande verschenkt der eine Blumen, der andere Pralinen oder die Lieblingsschokolade. Auch ein schönes Buch, eine Einladung zum Essen oder ins Kino bereiten immer Freude. Wichtig ist, dass deutlich wird: „Ich habe an dich gedacht, weil du mir wichtig bist.“ Der Ursprung des Festes soll auf Bischof Valentin von Terni zurückgehen, der im 3. Jahrhundert nach Christus verliebte Paare christlich traute und ihnen Blumen schenkte.
Den Liebsten eine Freude zu machen ist ganz einfach. Genießen Sie die Zweisamkeit in einem netten Restaurant oder Café. Oder schmücken Sie die Wohnung mit Herzen und Rosen.
Viele Geschäfte bzw. Unternehmen haben sich zudem auf den Valentinstag eingestellt und bieten jede Menge Geschenkideen als Anregungen an und haben sich darüber hinaus auch darauf vorbereitet, die Kundinnen und Kunden selbst mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu überraschen.

Lesen Sie weiter in unserer Ausgabe vom 4. Februar 2026, Seite 4



Grüne Oasen mit Zukunft

Stadt stellt Kleingartenentwicklungskonzept KEK26+ für die nächsten zehn Jahre vor

HANNOVER. Kleingärten sind in Hannover weit mehr als Orte zum Gärtnern. Sie sind grüne Rückzugsräume, Treffpunkte für Nachbarinnen und Nachbarn, Lernorte für Kinder und ein wichtiger Baustein für das Stadtklima. Mit dem neuen Kleingartenentwicklungskonzept (KEK26+) legt die Landeshauptstadt nun einen verbindlichen Rahmen vor, wie diese besonderen Orte in den kommenden zehn Jahren gesichert und behutsam weiterentwickelt werden sollen.
Anlass für das neue Konzept ist das Auslaufen des bisherigen Konzepts zum Ende vergangenen Jahres. Gleichzeitig haben sich die Rahmenbedingungen spürbar verändert. Der Klimawandel stellt neue Anforderungen an Grünflächen, während der Druck auf verfügbare Flächen – insbesondere durch den dringend benötigten Wohnungsbau – weiter zunimmt. „Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kleingartenkonzepts 2016-2025 hat die Verwaltung mit dem KEK26+ ein Anschlusskonzept vorgelegt, das den Bestand absichert und klare Leitlinien für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Kleingartenwesens setzt“, erklärt Anja Ritschel, Dezernentin für Wirtschaft und Umwelt.
Zentrales Ziel des KEK ist die langfristige Sicherung der bestehenden Kleingartenflächen. Gleichzeitig schafft das Konzept Transparenz darüber, wie mit unvermeidbaren Flächeninanspruchnahmen umgegangen wird. Vorgesehen sind eine verbindliche Steuerung solcher Eingriffe, klare Regelungen zur Bereitstellung von Ersatzgärten sowie Entschädigungen für betroffene Pächterinnen und Pächter. Darüber hinaus stärkt das KEK gezielt die ökologische, soziale und stadtklimatische Funktion der Kleingärten. Gerade vor dem Hintergrund dichter werdender Wohnquartiere leisten sie einen wichtigen Beitrag zum sozialen Ausgleich und zur Lebensqualität in der Stadt.
Die Bedeutung der Kleingärten zeigt sich auch in ihrem Umfang. In Hannover gibt es rund 19.500 Parzellen auf einer Fläche von etwa 1.043 Hektar. Damit machen sie rund 11,3 Prozent der öffentlichen Grünflächen und etwa 5,1 Prozent der gesamten Stadtfläche aus. Ökologisch erfüllen sie eine Schlüsselrolle: Als Kaltluftentstehungsgebiete tragen sie zur Frischluftversorgung bei, halten Regenwasser zurück, schützen Böden und bieten Lebensraum für eine hohe Biodiversität. Gleichzeitig wirken Gartenböden als Kohlenstoffspeicher und unterstützen damit den Klimaschutz.
Neben diesen ökologischen Funktionen sind Kleingärten wichtige soziale Orte. Sie bieten wohnungsnahe Erholung, fördern Integration und Inklusion und sind bedeutende Lernorte für Umwelt- und Naturbildung. Für viele Menschen, insbesondere in dicht bebauten Stadtteilen, stellen sie einen Ausgleich zu beengten Wohnverhältnissen dar.
Ein weiterer Schwerpunkt des Kleingartenentwicklungskonzepts liegt auf der Schaffung neuer Parzellen auf stadteigenen Flächen. Vorgesehen sind unter anderem die Teilung sehr großer Gärten mit mehr als 500 Quadratmetern, die Umwandlung bislang ungenutzter Flächen in Pachtflächen sowie die Überführung von Grabelandparzellen in reguläre Kleingärten. Insgesamt besteht im Stadtgebiet ein Potenzial von rund 1.400 zusätzlichen Parzellen.
Gleichzeitig benennt das KEK auch Standorte, an denen Umnutzungen notwendig sind. An vier Flächen sollen Kleingartenareale aus dem bisherigen Bestand herausgelöst werden. Davon betroffen sind rund 29 Hektar beziehungsweise etwa 650 Parzellen. Verbindlich geregelt ist dabei, dass Ersatzgärten vor der Inanspruchnahme bereitgestellt werden und betroffene Pächterinnen und Pächter eine angemessene Entschädigung erhalten. „Gerade bei diesen sensiblen Prozessen ist Verlässlichkeit entscheidend“, betont Ritschel. „Das Konzept schafft dafür klare und faire Regeln.“
Die Umsetzung des Kleingartenentwicklungskonzepts ist mit Kosten von rund 21,1 Millionen Euro verbunden. Die Nutzung geeigneter Förderprogramme ist vorgesehen und wird im weiteren Verlauf geprüft. Kosten, die durch konkrete Inanspruchnahmen entstehen, sind nicht Bestandteil des KEK und werden jeweils im Rahmen der einzelnen Projektplanungen ermittelt.
Erarbeitet wurde das Konzept in enger Zusammenarbeit zwischen dem städtischen Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und dem Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V., der als wichtiger Vermittler zwischen Verwaltung und den Kleingartenvereinen fungiert. Auch die wachsenden Herausforderungen im Ehrenamt wurden dabei deutlich. Reinhard Martinsen, Präsident des Bezirksverbands, unterstreicht: „Für den Bezirksverband und die angeschlossenen Vereine ist das Konzept eine wichtige Grundlage, weil es Planungssicherheit für die kommenden zehn Jahre bietet. Entscheidend sei nun, dass die vorgesehenen Maßnahmen auch konsequent umgesetzt und die Belange der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner dabei weiterhin ernst genommen werden.“ -U.M