Deurag-Nerag-Gelände in Misburg
Vorbereitende Arbeiten für die technischen Untersuchungen
MISBURG. In Hinblick auf den Zustand potenziell vorhandener Kampfmittel auf dem ehemaligen Raffinerie-Gelände der Deurag-Nerag in Misburg werden technische Erkundungen durchgeführt. Diese Arbeiten erfolgen im Rahmen einer gemeinsamen Prüfung zur Einschätzung der Machbarkeit einer umfassenden Wiedernutzbarmachung des ca. 90 ha großen Areals seitens der Landeshauptstadt Hannover und Exxon Mobil.
In Hannover besteht ein hoher Bedarf an Wohn- und Gewerbeflächen. Das Deurag-Nerag-Gelände könnte hier zur Lösung beitragen. Die Industriebrache ist seit 40 Jahren ungenutzt.
Die Deurag‑Nerag GmbH prüft gemeinsam mit der Landeshauptstadt Hannover, wie das Gelände künftig für Wohnbebauung, Gewerbeflächen sowie attraktive Grün- und Freiräume genutzt werden kann. Wenn das Deurag-Nerag-Gelände für die Stadtentwicklung genutzt werden soll, muss es zunächst saniert werden. Wie stark die Belastungen tatsächlich sind, bedarf noch einer genaueren Klärung, dazu muss das Gelände untersucht werden.
Es werden zunächst vier sogenannte Pilot-Testfelder (30 x 30 Meter) eingerichtet. Diese wurden unter anderem auf Basis einer aktualisierten Kriegsschaden-Recherche ausgewählt. Insgesamt werden drei Testfelder nördlich und eines südlich des Stichkanals angelegt.
Zur Vorbereitung der Anlage dieser Testfelder sowie zusätzlich notwendige Arbeits- und Lagerflächen werden Freischneidearbeiten in den Untersuchungsbereichen durchgeführt. Es werden Grünflächen, Gehölze und Wildwuchs zurückgeschnitten und gegebenenfalls entfernt. Das geschieht in enger Abstimmung mit den zuständigen Umweltbehörden.
Die eigentlichen technischen Untersuchungen auf den Testfeldern erfolgen im Nachgang und werden sowohl fachgutachterlich als auch durch die für Kampfmittelthematik zuständigen Stellen der Stadtverwaltung eng begleitet.
Die Pilot-Testfelder werden nacheinander schichtenweise abgetragen und beprobt, um fundierte Erkenntnisse über die örtlichen Untergrundstrukturen sowie Menge und Beschaffenheit von Kampfmitteln im Boden zu gewinnen.
Vorgefundene Kampfmittel bewertet der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen unter Begleitung der Feuerwehr Hannover. Nicht transportfähige Kampfmittel werden unter Berücksichtigung entsprechender Sicherheitsmaßnahmen vor Ort unschädlich gemacht. Hierfür kann es erforderlich sein, dass in diesem Zusammenhang Sperrmaßnahmen und Evakuierungen durchgeführt werden müssen. Dies wird frühzeitig vorbereitet und im Bedarfsfall kommuniziert. Es wird versucht die Auswirkungen für die Bevölkerung und Wirtschaft auch in Hinblick auf zusätzliches Verkehrs- und Lärmaufkommen so gering wie möglich zu halten.
Die Freischneidearbeiten werden voraussichtlich bis zum 28. Februar 2026 abgeschlossen sein. Die technischen Untersuchungen werden voraussichtlich bis Ende des zweiten Quartals 2026 stattfinden. Der Zeitraum der geplanten Arbeiten ist witterungsabhängig.
Die Anlieferung von Containern und Abtransport des Schnittguts, die im Rahmen der geplanten Maßnahmen anfallen, ist über die Zufahrten zum Betriebsgelände von der Deurag-Nerag-Straße, der Nienhagener Straße, bzw. von der Kreisstraße geplant.
Infos über den aktuellen Stand der Arbeiten auch auf der Internet-Seite www.deunerviertel.de. -U.M.
Die neuen Wintermajestäten der USG Misburg
MISBURG. Am 17. Januar 2026 fand im Schützenhaus Misburg das alljährliche Winterkönigsschießen und somit auch der erste offizielle Vereinswettkampf für die Misburger Schützen im Sportjahr 2026 statt. Mit insgesamt 25 Startern bei den Herren, Damen und der Jugend war es ein erfolgreicher Start.
Jeder Schütze und jede Schützin konnte nur eine Schießscheibe mit insgesamt 5 Probe- und 10 Wertungsschüssen lösen. Der beste Teiler war dabei entscheidend, also der beste Schuss in die Mitte. Da der Trefferwert der einzelnen Schüsse nicht angezeigt wurde, blieb die Spannung bis zur Siegerehrung bestehen.
Gegen 19.00 Uhr wurden dann die Gewinner durch den Sportleiter Michael Scharr bekannt gegeben.
Bei der Jugend belegte Lucas mit einem 139 Teiler Platz 3, vor ihm auf dem 2. Platz mit einem 96 Teiler Yenelle. Platz 1 und damit die diesjährige Winterjugendkönigin mit einem 55 Teiler heißt Melissa.
Bei den Damen belegte Sandra Krüger mit einem 37 Teiler den 3. Platz, auf Platz 2 Maricel Baselt mit einem 30 Teiler. Winterkönigin 2025 ist Anja Homann mit einem 15 Teiler.
Michael Scharr landete bei den Herren auf dem dritten Platz mit einem 21 Teiler. Mit einem 18 Teiler auf Platz 2 ist Michael Homann, knapp hinter unserem neuen Winterkönig David Ossa mit einem 8 Teiler.
Wir gratulieren unseren diesjährigen Wintermajestäten zum Erfolg. -sb
Straßensperrungen in Hannovers City am 19. Februar
HANNOVER. Noch bis zum 26. März führt die NATO die umfangreichste gemeinsame Verlegung mit der Bezeichnung „Steadfast Dart 2026“ in Deutschland durch. Im Rahmen dieser Übung findet am Donnerstag, 19. Februar, eine Veranstaltung in Hannovers City statt.
Aufgrund des Events werden am 19. Februar von 11.00 bis 24.00 Uhr im Innenstadtbereich mehrere Straßen gesperrt und Halteverbotszonen eingerichtet. Auch auf dem Opernplatz und dem Schützenplatz wird es zu Einschränkungen kommen.
Straßensperrungen im Bereich Altes Rathaus:
Leinstraße ab Schloßstraße; Karmarschstraße ab Friedrichswall; Schmiedestraße ab Parkhaus Schmiedestraße bis Karmarschstraße; Marktstraße ab Senior-Blumenberg-Gang; Osterstraße ab Baringstraße.
Der Bereich rund um die Marktkirche (Am Markte, Hanns-Lilje-Platz, Bohlendamm) wird eingegittert. Durchgänge Richtung Altstadt sind vorhanden.
Straßensperrungen im Bereich Luisenstraße:
Luisenstraße; Joachimstraße; Theaterstraße; Ständehausstraße; An der Börse; Georgstraße.
Im gesamten Innenstadtbereich werden zahlreiche Halteverbotszonen eingerichtet. Diese gelten teilweise bereits vom 18. bis zum 20. Februar. Insbesondere betroffen sind folgende Bereiche: Karmarschstraße; Osterstraße; Luisenstraße; Schmiedestraße; Köbelinger Markt.
Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) bittet alle Verkehrsteilnehmenden, die entsprechende Beschilderung zu beachten. Außerdem empfiehlt die Verkehrsmanagementzentrale für die Anreise mit dem Pkw die kostenlose und werbefreie Navi-App „Nunav“. Die Besucherinnen und Besucher geben in der App ihr Fahrtziel ein und werden direkt zu einem freien Parkplatz geleitet. -O.Y.
STREICHTERZETTO
Konzert in der St. Johannis-Kirche am Sonntag, 1.3.2026, Hannover-Misburg, Anderter Straße 42
MISBURG. Das Streichtrio „Strinzetto“, bestehend aus der russichen Geigerin Natalia Wiest, dem deutschen Bratscher Klaus Heuermann und der japanischen Cellistin Yasuko Ogata, hat sich inspirieren lassen durch entdeckenswerte Werke für Streichtrio von prominenten Tonschöpfern des 18. bis 20. Jahrhunderts.
Die zu Unrecht im Schatten des Streichquartetts stehende Gattung Streichtrio mit seiner unglaublichen Luftigkeit und Klarheit, bietet mit ihrer besonderen Form ungeahnte Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten, die den drei versierten Musikern zugute kommt.
Schon bei den ersten Konzerten wurde Strinzetto ihr „feines Fingerspitzengefühl für musikalische Interpretation“ bestätigt, mit einer „gesunden Reife in der musikalischen Tiefe“.
Neben der Aufführung klassischer Streichtrios hat Strinzetto ein besonderes Interesse an (oft vergessenen) Werken des empfindsamen Stils (Vorklassik) und der europäischen Spätromantik mit Komponisten wie: Franz Anton Hoffmeister, Johann Georg Albertsberger, Anton Stamitz (Vorklassik) und Leo Weiner (Ungarn), Leonardo Moja (Italien) (Spätromantik).
Das aktuelle Programm beinhaltet unter anderem das Beethoven-Trio c-moll op.9 Nr. 3, eines seiner fünf Streichtrios, welches als eines der Komplexesten gilt, weiterhin Werke von Ermanno Wolf-Ferrari, Mozart und Bach.
Als besonderer Leckerbissen ist im Repertoire auch das 1. (1996) und 2. Streichtrio (2020) des Bratschers Klaus Heuermann, somit eine zeitgenössische klassische Komposition aus den eigenen Reihen. -D.B.
Konzert in der KulturBühne – „Der Löwe am Strand“
KIRCHRODE. Am Sonntag, 1.3.2026, präsentiert die Band Miss Hope goes fishing ihr aktuelles Programm „Der Löwe am Strand“ im Pfarrsaal Heilige Engel in Kirchrode.
Sinnlich, schillernd, menschlich – der Klang von Miss Hope goes fishing ist vielfältig und überraschend. Mit großer Musikalität, mal orchestral, mal intim reduziert, erzählt das Trio in poetischen Songs Geschichten und berührt mit starken klingenden Bildern. Die Musik von Miss Hope goes fishing zeichnet sich aus durch bildhafte Geräuscheinspielungen vom UHER-Tonbandgerät – im Ensemble liebevoll „Herr U“ genannt – deutsche Texte mit Ausflügen in andere Sprachen, virtuose Improvisationen und starke Rhythmen, Klangverschmelzungen von Stimme und Synthesizer und den Wechsel zwischen Gesang und Sprache.
Eine Zeitungsmeldung war die Inspirationsquelle für das neue Programm „Der Löwe am Strand“ von Miss Hope goes fishing. Dort wurde von Löwen in Indien berichtet, deren natürlicher Lebensraum im Nationalpark zu klein wurde und die sich daraufhin neue Reviere am Meer suchten. Der Löwe am Strand ist für das Trio zu einem starken Bild geworden für Schönheit, für eine sich stetig verändernde Welt und für den Mut, Herausforderungen zu begegnen.
Das Konzert beginnt um 19.00 Uhr im Pfarrsaal Heilige Engel, Reichenberger Straße 3, in Kirchrode. Eintrittskarten gibt es im Pfarrbüro Heilige Engel, bei Getränke Schlüter in Bemerode, im Online-Ticketshop der KulturBühne unter www.heilige-engel.de und ab 18.30 Uhr an der Abendkasse. -D.B.











